Aktuelles


Januar 2020
 

Das Neujahrskonzert

Es ist schon Tradition, dass das Akkordeonorchester ASN Berlin die Veranstaltungssaison in unserem Haus eröffnet. Am 11. Januar 2020 wurde uns unter der bewährten Leitung von Detleff Klatt ein buntes und schwungvolles Programm geboten, das wie immer unter dem Motto „Klassik bis Pop“ stand. Als dann die Melodienfolge „Auf Tour durch Wald und Flur“ erklang, wurden die bekannten Wanderlieder von allen sofort mitgesungen. Das Orchester spielte schwungvoll und mit sehr differenzierten  Klangfarben. Als Solistin bewies Elke Mahl, dass sie neben dem Akkordeon auch das
Saxophon virtuos beherrschte und nach „Besame mucho“ dafür viel Applaus
bekam. Für die Zuhörer begann das große Rätselraten bei einem Krimi-Puzzle: Zu welchem Film oder zu welcher Krimi-Serie gehörte die entsprechende Melodie? Als dann noch ein Schuss fiel und ein Frauenschrei
zu hören war, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Als Bernhard Gohlke zum Contry-Song das Skiffle-Brett „bearbeitete“, wurden Erinnerungen an vergangene Zeiten wach. Den Abschluss bildeten die „Capri-Fischer“, die textsicher vom Publikum begleitet wurden. Als Zugabe spielte noch einmal die Saxophonistin „Rock around the Clock“ und brachte damit die Stimmung im Saal auf den Höhepunkt.
Mit seiner launigen Moderation führte Helmut Mahl heiter durch den Nachmittag. Unter anderem zitierte er einen Ausspruch von Albert Einstein:
Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue,
und war es schlecht, ja dann erst recht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Text und Fotos
Wilfried Neumann

Dezember 2019

Weihnachtslieder-Singen mit dem Keyboard-Team am 20.12.2019
Süßer die Keyboards nie klingen…

Am 20. Dezember 2019 ließ das Keyboard-Team des Schlösschens wieder seine Instrumente für die Besucher des „Käte-Tresenreuter-Hauses erklingen.

Noch kurz vor Weihnachten waren unter der bewährten Leitung von Herrn W. Schmidt sangesfreudige Gäste zum Mitsingen von Weihnachtsliedern geladen.
Gestärkt durch Kaffee und Kuchen und mit Hilfe eines neuen Textbuches wurden alte und neue Weihnachtslieder gemeinsam gespielt und gesungen.
Zwischendurch gab Frau Roswitha Hegewald „Die fette Weihnachtsgans“ zum Besten.
Am Ende der Veranstaltung wurden die Mitglieder des Keyboard-Teams zum Dank von Frau Margit Hankewitz mit einer Weihnachtstüte erfreut.
Es spielten: Felizitas Gahlbeck, Brigitte Jebauer, Sabine Räbiger, Leonie Rudolph und Irene Sauer.

Text: Felizitas Gahlbeck

Foto: Margit Hankewitz

Dezember 2019

Die Weihnachtsfeier für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 18. Dezember

Nach der Begrüßung durch Margit Hankewitz wurden die Ehrenamtskarten des Landes Berlin von Judith Stückler, stellv. Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung und Joachim Krüger, Vorstandsmitglied, überreicht. Judith Stückler bedankte sich im allgemeinen bei allen Ehrenamtlichen für ihr besonderes Engagement im Sozialwerk Berlin.

Von links: Herr Krüger, Frau Stückler und die Geehrten

Marita Vennewald, Klaudia Neumann, Halina Krawczyk, Wilfried Neumann, Ursula Abel, Doris Bayer, Gerhard Drescher, Marina Hilgers-Herr und Rolf Meyer.

 

Auf vielfachen Wunsch sang danach der Schlösschenchor „Heilige Nacht“ und sogleich verbreitete sich eine vorweihnachtliche Stimmung. Professor Dr. Herbert Striebeck dankte dann im Namen des Vorstandes Margit Hankewitz für ihren unermüdlichen und vielfältigen Einsatz, mit dem sie das Lebenswerk ihrer Eltern erfolgreich, selbst über Berlin hinaus, weiterführt.

Als ein Dankeschön an alle folgte ein fröhliches Programm.

Es präsentierten „Die wilden Witwer“ mit Piano und Gesang Musik der 20er und 30er Jahre mit betörenden Melodien und hintergründigem Humor. Passend zur Jahreszeit boten die beiden klassisch ausgebildeten Musiker unter dem Motto „Ich steh` im Schnee“ eine unterhaltsame Mischung, die mit der „Petersburger Schlittenfahrt“ begann. Der bekannte Song: I’m singin‘ in the rain wurde abgewandelt in: Ich singe wenn es schneit. Zur Verbreitung der winterlichen Stimmung ließ der Sänger immer wieder Theaterschnee auf die Bühne rieseln. Neben humorigen Liedern wurde unter anderem der „Maskenball im Hochbebirge“ von Erich Kästner vorgetragen. Diese  abwechslungsreiche Darbietung fand ihren feierlichen Abschluss indem alle zusammen mit den beiden Künstlern einige Weihnachtslieder sangen.

Die weihnachtliche Veranstaltung der Ehrenamtlichen wurde mit einem reichhaltigen und sehr schmackhaften Buffet beendet, das durch eine großzügige Unterstützung durch den Paritäter ermöglicht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Text: Wilfried Neumann

Fotos: Gerald Jost und Wilfried Neumann


Dezember 2019

Was ist Einsamkeit?

Von Eveline Harder
Einsam sind Menschen, deren Umfeld sich im Laufe der Zeit völlig verändert hat. Der Ehe-/Lebenspartner ist verstorben, der Freundeskreis hat sich zurückgezogen oder ist ganz verschwunden, erkrankt, bettlägerig oder verstorben. Und wenn dann der vereinsamte Mensch nicht in eine Depression verfällt, dann versucht er am Anfang noch, Kino- und Theaterbesuche allein zu bewältigen. Mit zunehmendem Alter fällt aber auch dies flach, weil der ältere Mensch abends oder nachts nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren will. Jetzt verschließt sich der Mensch, lehnt lose Kontakte ab und verbringt seine Zeit in der Wohnung vor dem Fernseher, der Tag und Nacht läuft – schon als Geräuschkulisse. Er geht einkaufen, wenn viele Menschen unterwegs sind und er ein Bad in der Menge nimmt. Hinzu kommt auch die Kostenfrage, nämlich: Teilhabe am öffentlichen Leben kostet Geld. Und das ist nach dem Tod des Lebenspartners auch weniger geworden.
Da kein Freundeskreis mehr vorhanden ist, gibt es keinen Briefwechsel mehr, der noch von der älteren Generation gepflegt  wird.
Schon Margarete Mitscherlich-Nielsen (1917-2012) sagte, sie konnte nur so alt und lebendig am Leben teilnehmen, weil sie Kontakt hatte und nicht nur mit Gleichaltrigen sondern auch mit vielen Jugendlichen den Austausch pflegte. Kommunikation ist im Alter wichtig, das A und O.
Ich denke dabei hier in Berlin an das Sozialwerk Berlin e.V., ein Altenselbsthilfezentrum in Berlin-Grunewald, das von ca. 100 Ehrenamtlichen bewirtschaftet wird, 26 Interessenkreise hat, und wo sich die Mitglieder umeinander kümmern (www.sozialwerk-berlin.de). Sobald jemand im Kreis fehlt, wird angerufen, Hilfe bei Krankheit, Krankenhausaufenthalt etc. angeboten.
Für den Einsamen wäre es ein großer Schritt, Kontakt nach außen aufzunehmen. Oft aber ist da das Gefühl, in einem Mäuseglas zu sitzen und nicht herauszukommen. Es wird jede Hilfe abgelehnt oder als Belästigung empfunden, und so vergräbt sich der Einsame weiter in seiner Behausung.
So einfach zum Telefonhörer zu greifen, um ein Gespräch zu führen, ist eine riesige Herausforderung. Dazu gehört Mut und der Wille, die Einsamkeit zu durchbrechen. Das Angebot von SILBERNETZ, der Telefonhotline für einsame Menschen ab 60 (www.silbernetz.org), ist hervorragend geeignet, hier Abhilfe zu leisten. Nur muss das Interesse hierfür aufrecht erhalten bleiben.
Nachbarschaftshilfe ist ebenfalls eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen. Pflegen Sie Kontakt zu Ihren Nachbarn!
Ich schildere Ihnen den Fall einer 82-jährigen Frau, deren Mann im April 2018 verstorben ist. Sie ist auf den Rollator bzw. Rollstuhl angewiesen, hat abwechselnd zwei Pflegekräfte von Mo-So von 8 bis 12 Uhr, und dann ist sie allein. Die Tochter ist berufstätig. Ja, und der Freundeskreis meldet sich nicht mehr, zieht sich zurück, wie das nicht selten geschieht nach einem Trauerfall. Man möchte keine Klagen hören, und so meldet sich niemand mehr. Die Leere, die entsteht, wenn ein Ehepaar 40 oder 50 Jahre verheiratet war, ist immens. Der Tag zieht sich unendlich in die Länge.
Zu verweisen ist auch auf das Projekt „Tante Inge“, das auf der Veranstaltung von ZEIT ONLINE 2017 vorgestellt wurde anlässlich des Workshops „Alte Säcke und junge Spunde“ – das ich seinerzeit umgetauft habe in „Alte Schachteln und junges Gemüse“, weil es die Zielgruppe näher beschreibt (www.greenwindow.com/zu-besuch-auf-dem-z2x-festival). Hier wird die Kontaktaufnahme zwischen Jung und Alt nicht nur empfohlen, sondern gewünscht. Wir Alten haben den Jungen noch viel zu sagen und können auch zuhören und umgekehrt auch. Immer wieder Kommunikation ist angesagt!
Dann sei noch auf ein Projekt aus den Niederlanden verwiesen, das sich „Ick bin Alice“ (ein Film) nennt (https://prisma-hsg.ch/articles/wenn-senioren-und-roboter-lieder-singen). Hier wird eine Computerpuppe zu den einsamen Menschen gebracht, damit sie sich unterhalten und auch beschäftigen können, z.B. Anleitung zur täglichen Gymnastik. Schrecklich und schön zugleich.
Weitere Informationen im rbb-Gesundheitsmagazin vom 4.12.2019 (verfügbar bis 4.12.2020):

https://www.ardmediathek.de/rbb/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvcmJicHJheGlzLzIwMTktMTItMDRUMjA6MTU6MDBfNDU3ODhkNzEtZmMxOS00MDI2LWE0Y2UtMGI4MWE3NTE2OGIzL2VpbnNhbWtlaXQtaGF0LWF1c3dpcmt1bmdlbi1hdWYtZGVuLWtvZXJwZXI/einsamkeit-hat-auswirkungen-auf-den-koerper


Dezember 2019

Lasst die Lichter ins Herz hinein – Weihnachtsfeiern für die Mitglieder

Unter diesem Leitsatz fanden am 13. und 14. Dezember die diesjährigen Weihnachtsfeiern für die Mitglieder des Sozialwerks statt. Insgesamt waren rund 300 Mitglieder der Einladung gefolgt. Sie wurden von der Vorsitzenden, Frau Margit Hankewitz, herzlich im Käte-Tresenreuter-Haus begrüßt.
Traditionell war der Saal festlich geschmückt. Das Kreativteam um Frau Klaudia Neumann  hatte  in diesem Jahr eine modernere Dekoration gewählt, die bei den Gästen auf große Zustimmung stieß. Dies gilt auch für den vorzüglichen Service durch das Team um Ingrid Junkuhn.
Das musikalische Hauptprogramm wurde vom Volksinstrumentenorchester in Berlin e.V. aus Lichtenberg gestaltet. Dessen Leiter, Herr Gunter Wyrell (Tenor), und seine Frau, die Sopranistin Inna Wyrell, trugen deutsche, italienische, englische und amerikanische Weihnachtslieder, aber auch klassische Werke vor wie eine Arie aus der Kinderoper „Hänsel und Gretel“ vor. Eingestreut waren moderne besinnliche und lustige Weihnachtsanekdoten, zitiert von Mitgliedern des Chores. Das Programm war sehr abwechslungsreich und kurzweilig und fand die Begeisterung der Zuhörer.
Dies gilt auch für den Auftritt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Herbert Striebeck als Knecht Ruprecht, der das bekannte Gedicht von Theodor Storm „Von drauß` vom Walde komm ich her“ vortrug.
In Ihrem Schluss stellte Frau Hankewitz fest, dass das tolle Programm wahrlich Licht in die Herzen gebracht habe. Sie wünschte allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest, ein gesundes Neues Jahr und dass, wie in den Liedern mehrfach besungen, die Welt friedlich bleiben möge.
 
Text: Hans-Ulrich Litzner
Fotos: Margit Hankewitz


Dezember 2019

Weihnachtsfeiern für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Traditionell fanden in der Adventszeit die Weihnachtsfeiern für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Käte-Tresenreuter-Haus statt. Bei den sechs Veranstaltungen konnte die Vorstandsvorsitzende, Frau Margit Hankewitz, insgesamt 900 Gäste begrüßen, darunter eine Dame von 102 Jahren.

Als Motiv wurde
„Weihnachten, wie es früher war“
Gewählt. Hierzu passte das Bühnenbild, das von Frau Klaudia Neumann und ihrem Team konzipiert und vom Hausverwalter Jürgen Schambach realisiert wurde. Zum Motto gehörte auch, dass weniger die materiellen Dinge zu Weihnachten im Vordergrund stehen sollten, sondern vielmehr Zuwendung, Gemeinsamkeit und Hilfe, also Werte, für die das Sozialwerk seit seiner Gründung im Jahre 1971 steht.

Das zweistündige Programm wurde durch den hauseigenen Schlößchenchor unter der Leitung von Herrn Michael Streckenbach gestaltet. Es wurde von Frau Marita Vennewald moderiert, die neben besinnlichen Worten auch amüsante Kindheitserinnerungen an Weihnachten einfließen ließ. Das Programm selbst umfasste traditionelle und modernere Weihnachtslieder, zwei kurze Weihnachtsgeschichten, die von den Chormitgliedern gespielt wurden, sowie Weihnachtsgedichte, die zum Teil von den Gästen vorgetragen wurden. Zum Motto der Weihnachtsfeiern passte insbesondere ein Gedicht, das von Frau Christine Bökel-Striebeck verfasst worden war und vorgetragen wurde. Es lautet:
Weihnachten ist immer
Manchmal denkt man, diese Welt
sei nur gemacht aus Stress und Geld,
aus Hektik, Frust und Alltagszwist,
wie gut, dass es auch anders ist.
Gemeinsam, für die andern da,
bei uns ist alles dies noch wahr.
Wir packen an, wenn „Not am Mann“,
wir Ehrenämtler helfen gern.

Der Weihnachtsbaum im Kerzenschein,
er soll Symbol des Friedens sein.
So wünschen wir zu diesem Fest,
dass sich etwas bewahren lässt
von dem, was rühret uns`re Herzen,
was wir gefühlt beim Schein der Kerzen;
damit der Alltag nicht verdeckt,
was noch an Menschsein in uns steckt.

Diese Aussagen zur Bedeutung des Ehrenamtes wurden durch den Applaus der Gäste unterstützt.
Zum Schluss sangen Chor und Gäste gemeinsam das Lied „Oh, du fröhliche“. Bevor die Gäste in Richtung des weihnachtlich beleuchteten Kurfürstendamms das Haus verließen, bekam jeder die traditionelle Weihnachtstüte.

Bei der anschließenden persönlichen Verabschiedung durch Frau Hankewitz  bestätigten zahlreiche Gäste, dass die Weihnachtsfeiern im Käte-Tresenreuter-Haus ein Höhepunkt des Jahres seien und dass sie sich schon auf Dezember 2020 freuten.
Die Weihnachtsfeiern für die Pflegeeinrichtungen sind ohne die Förderung durch die Politik nicht möglich. Wir danken daher an dieser Stelle der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf für die finanzielle Unterstützung.
Text: Hans-Ulrich Litzner
Fotos: Dieter Berg