Im Sinne von Käte Tresenreuter

Am 4. August 2016 ist das novellierte Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz in Kraft getreten. Es hat, wie auch schon die Fassungen von 2006 und 2011, das Ziel, die aktive Beteiligung der Berliner Seniorinnen und Senioren am sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben zu fördern, ein Ziel also, dem sich auch Käte Tresenreuter zeitlebens verpflichtet fühlte. Das Gesetz zeigt auch den Weg auf, wie das Ziel erreicht werden kann: es beschreibt die Aufgaben der sogenannten Seniorenmitwirkungsgremien sowie die der Verwaltung. Für die Verwaltung besteht insbesondere die Pflicht, die zuvor genannten Gremien zu informieren und zu unterstützen.

Seniorenmitwirkungsgremien im Sinne des Gesetzes sind neben den Seniorenorganisationen wie das Sozialwerk Berlin e.V. die bezirklichen Seniorenvertretungen, die Landesseniorenvertretung sowie der Landesseniorenbeirat Berlin. Damit diese Gremien aber erfolgreich arbeiten können, müssen sich die gewählten Seniorenvertreter auf eine breite, repräsentative Basis abstützen können. Aus diesem Grunde hatte Käte Tresenreuter stets engagiert eine terminliche Zusammenlegung der Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen und zu den Seniorenvertretungen gefordert, um älteren Menschen einen doppelten Gang zu den Wahlämtern zu ersparen. Im novellierten Seniorenmitwirkungsgesetz konnte diese Forderung (leider noch) nicht festgeschrieben werden. Andererseits wurde der Wahlmodus für die Seniorenvertretungen wesentlich erleichtert und ist nun transparenter. Auch eine Briefwahl für die Vorschlagslisten zu den bezirklichen Seniorenvertretungen ist künftig möglich.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass im neuen Gesetz einige Forderungen von Käte Tresenreuter ihren Niederschlag gefunden haben. Es liegt nun an den Seniorinnen und Senioren selbst, das neue Gesetz durch eine große Wahlbeteiligung bei den Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen, die voraussichtlich im März 2017 stattfinden, mit Leben zu erfüllen. Alternativ können auch Sie sich in die Wahllisten aufnehmen lassen, um im Falle einer Wahl die Interessen des Sozialwerks direkt in die bezirklichen Seniorenvertretungen einzubringen.

Wir, die Mitglieder des Sozialwerk Berlin e.V. und seines Förderkreises, die im Sinne von Käte Tresenreuter tätig sind, laden Sie schon heute ein, von den neuen Wahlmöglichkeiten des Seniorenmitwirkungsgesetzes rege Gebrauch zu machen.

Dr. Hans-Ulrich Litzner
Vorstandsvorsitzender des Förderkreises
Das Seniorenmitwirkungsgesetz ist nachlesbar unter www.berlin.de/sen/soziales


Ein Tag im Zoologischen Garten

In Sachen „Flüchtlingshilfe“ fand Anfang Juni ein Gespräch mit der neuen syrischen Familie Dabagh im Schlösschen des Sozialwerks Berlin statt. Nach einem informativen und interesssanten Gedankenaustausch wurde die Familie nach Ausflugswünschen gefragt. Einstimmig kam die Antwort: Zoo-Besuch!

Dieser Wunsch ging am 09. Juli 2016 in Erfüllung. Frau Falken führte die Familie durch den Zoologischen Garten. Groß und Klein bestaunten die verschiedensten ausländischen Tierarten. Die Kleinen hatten einen zusätzlichen Spaß, da an diesem Tag ein Kinderfest stattfand. Für alle Beteiligten war es ein erlebnisreicher, fröhlicher und entspannter Tag.

Am Abend gingen wir mit den Wunsch nach einem möglichst baldigen Wiedersehen auseinander. Dieser Ausflug hat uns gezeigt, dass es trotz sprachlicher Barrieren ein fröhliches Miteinander geben kann.
21.07.2016/Falken


Begrüßung der neuen Mitglieder

Zum Chorkonzert am 17. September wurden wie jedes Jahr die neuen Mitglieder des Sozialwerks Berlin eingeladen. Der sehr unterhaltsame Nachmittag mit dem IBM Klub Chor unter Leitung von Michael Streckenbach regte bei vielen bekannten Melodien zum Mitsingen und Träumen an und ließ dadurch die Erinnerung an persönliche, vergangene Geschehnisse wieder aufleben.
Bei dem anschließenden kleinen Sektempfang im Schlösschen-Cafe begrüßte unsere Vorsitzende Margit Hankewitz die neuen Mitglieder. In entspannter und launiger Atmosphäre stellte sich der Vorstand des Sozialwerks und des Förderkreises vor und berichtete im Einzelnen über die jeweiligen Tätigkeiten. So lernten alle gleich die eventuellen Ansprechpartner kennen und erfuhren von den vielfältigen Möglichkeiten, sich ehrenamtlich hier zu engagieren. Denn nur durch den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen kann so ein Projekt verwirklicht und weiter erhalten werden. Einige der „Neuen“ haben inzwischen auch schon Betätigungsfelder gefunden und fühlen sich hier sehr wohl.
20. September Wilfried Neumann


Bericht über die Sitzung der BAGSO Fachkommission „Freiwilliges Engagement und Partizipation“ am 14.09.2016 in Bonn

Schwerpunktthema der Sitzung war: „Partizipation älterer Menschen – Mitwirkung in der Kommune“. Der Landrat Dr. Fritz Brechtel, Landkreis Germersheim, stellte das Modellprojekt „Gemeinsam älter werden zu Hause: heute, morgen und in der Zukunft“ vor. Das Projekt wurde mit Mitteln des BMFJS gefördert und lief von 2012-2014. In den Kommunen des Landkreises entstehen 12 Wohnmöglichkeiten mit 12 Einheiten, auch für Demenzkranke), die in der Kommune von Vereinen und Sozialverbänden betreut werden. Die Frage an die älteren Mitbürger lautete: „Wie, wo, auch mit Pflege, wollt Ihr wohnen“. Der Kreis hat eine „Leitstelle für ältere Menschen“ eingerichtet, und in den Kommunen übernehmen Seniorenbeauftragte den Kontakt zum Landkreis. – Anschließend stellte Frau Stelling von der DEAE, Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenen Bildung“ das Projekt der EEB Rheinland vor: „Bedeutung des soziales Nahraums für die Förderung der Lebensqualität und Teilhabe älterer Menschen – Rolle von Quartiersansätzen und Quartiersprojekten“ vor. Vornehmlich ging es um die Wiederentdeckung von Quartieren und Nachbarschaftshilfen, die kein Nischendasein mehr sind. Die Zusammenarbeit von Kommune und Kirche wurde an Beispielen verdeutlicht.
Am 5. Oktober 2016 wird in Berlin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der „Deutsche Alterssurvey“ vorgestellt. Darüber wird demnächst berichtet.
Frau Roswitha Verhülsdonk, Ehrenvorsitzende der BAGSO, beendete die Sitzung
Berlin, den 20. September 2016 Rolf Meyer


Lesepatenschaft mit der Carl-Orff-Grundschule

Der Kontakt mit der Schule besteht schon seit 2014. Der Kinderchor der Schule trat hier mit zwei Kindermusicals auf. Die Sympathien zwischen Jung und Alt waren auf beiden Seiten groß, so dass von der Schulleiterin Frau Acri im vorigen Jahr der Wunsch geäußert wurde, eine Lesepatenschaft ins Leben zu rufen. Hierdurch ergab sich für zur Zeit vier Mitgliedern ein neues Betätigungsfeld–Karin Falken, Kirsten Litzner, Klaudia Neumann, Irene Sauer.

Foto zeigt die Mitglieder der Lesepatenschaft
v.l.n.r. Kirsten Litzner, Karin Falken, Klaudia Neumann und Irene Sauer
Ihr Engagement beruhte teils aus Erfahrung in der Arbeit mit Kindern aus früherer Berufstätigkeit bzw. aus Spaß und Freude im Umgang mit Kindern. Ihre Erwartungen an die Aufgeschlossenheit der Lehrer und Kinder hat sich voll erfüllt. Die Kinder haben sich nach kurzer Zeit sehr auf ihr Kommen gefreut und genossen die individuelle Zuwendung, was teilweise dringend notwendig war. Interessant war auch, dass sich das Lernen durch mehr selbstständiges Arbeiten und den Gruppenunterricht sehr verändert hat. Alle Lesepaten haben mittlerweile feste Lehrer, mit denen sie sich gemeinsam auf das nächst Schuljahr freuen.
Fotos und Bericht Wilfried Neumann


Charlottenburg-Wilmersdorfer Ehrenamtspreis 2016 für den Schlößchenchor

Seit 1997 führt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf jährlich einen Tag des Ehrenamtes durch. Er ist nach den Vorstellungen der Initiatoren als Markt der Möglichkeiten gedacht. Er soll somit zeigen, welche vielfältigen Angebote des sozialen Engagements bestehen und welche Erfolge bislang erreicht wurden.

Seit 2000 wird am Tag des Ehrenamtes der Charlottenburg-Wilmersdorfer Ehrenamtspreis verliehen. Mit diesem Preis werden solche Personen, Organisationen oder Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert haben. Der diesjährige Ehrenamtspreis wurde im Rahmen eines Festaktes in der Wilmersdorfer Straße am 16. September 2016 dem Schlößchenchor des Sozialwerks, vertreten durch dessen Leiterin, Frau Barbara Pudig, zuerkannt. In der Laudatio von Ulli Zelle, Moderator des rbb, wurde insbesondere das Engagement von Barbara Pudig für den Schlößchenchor (siehe Foto) hervorgehoben, den sie 2007 ins Leben gerufen hat und seitdem leitet. Der Chor ist in besonderem Maße Botschafter des ehrenamtlichen Engagements: er gestaltet den musikalischen Rahmen zahlreicher Veranstaltungen des Sozialwerks und erfreut damit viele Menschen. Daneben tritt er bei musikalischen Nachmittagen in Pflegeeinrichtungen auf und trägt damit zur Teilhabe pflegebedürftiger Menschen am sozialen Zusammenleben bei.

Mitglieder und Vorstand des Sozialwerks und des Förderkreises gratulieren dem Schlößchenchor zu dieser hohen Auszeichnung sehr herzlich und danken gleichzeitig Barbara Pudig für das große soziale Engagement in den vergangenen 16 Jahren.

Dr. Hans-Ulrich Litzner
FÖRDERKREIS ALTENSELBSTHILFEZENTRUM
SOZIALWERK BERLIN E.V.
KÄTE – TRESENREUTER – HAUS
Foto zeigt die Verleihung des Ehrenamtspreises
Foto: Rolf Meyer
Barbara Pudig mit rbb-Moderator Ulli Zelle, Carsten Engelmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister, Judith Stückler, Vorsitzende der Bezirksverordnetenversammlung, Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister und Staatssekretär Dirk Gerstle (von links)


Der Mann im Hintergrund

Eine Möglichkeit, sich über das Sozialwerk Berlin zu informieren, ist das Aufrufen der Internetseite „sozialwerk-berlin.de“. Dieses Medium tritt immer mehr in den Vordergrund und wird immer häufiger genutzt. Folglich muss diese Seite stets auf dem aktuellen Stand sein und bedarf einer ständigen Pflege. Diese Aufgabe hat schon seit vielen Jahren Herr Karlheinz Rieger übernommen.
Er hat bei der Deutschen Post AG gearbeitet und war dort zuletzt im Bereich Marketing, Vertrieb und IT-Schulung tätig. Nach seinem Vorruhestand arbeitete er nebenberuflich und ehrenamtlich auf den Gebieten der PC-Schulung für Senioren und der Internetprogrammierung, u. a. im Landesseniorenbeirat. Über die Ehrenamtsbörse Charlottenburg kam er zum Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband und war an mehreren anderen Projekten beteiligt. In der Computerschule des ABS (Arbeitskreis Berliner Senioren) in unserem Haus schulte er PC-Interessierte bis zum Dezember 2015. Herr Buchholz vom ABS regte bei Frau Tresenreuter, der damaligen Vorstandsvorsitzenden, im Jahr 2010 die Einrichtung einer Internetseite an. Der Aufbau und die Pflege wurde Herrn Rieger übertragen. So steht er seitdem in ständigem Kontakt mit den entsprechenden Mitarbeitern im Sozialwerk, um den Internetauftritt immer auf dem neuesten Stand zu halten. Die ehrenamtlichen Aufgaben sind ihm wegen der vielfältigen sozialen Kontakte sehr wichtig. Den Ausgleich zu seiner überwiegend sitzenden Beschäftigung findet er im Laufsport, und so absolviert er mindestens alle zwei Tage seinen 10 km-Lauf. Wir freuen uns auf weitere gute Zusammenarbeit.
Wilfried Neumann


Autorenlesung  „Fremde Vögel“ mit Frau Dr. M. Suhr

Foto zeigt Dr. Suhr Autorin
Dr. M. Suhr
Foto: Peter Foerter-Baldenius
Nur ein kleiner Kreis fand sich am Sonntag zur Lesung im Schlösschen-Café zusammen, das hochsommerliche Wetter reizte wohl nicht dazu. Frau Dr. Suhr berichtete am Anfang über ihre Entwicklung im schriftstellerischen Bereich und erläuterte den Begriff Novelle: Begrenzung der Zeit, des Ortes, der Geschichte. Nachdem sie das Sachbuch „Wir sind angekommen“ veröffentlicht hatte (Lesung im September 2015), wollte sie wieder literarisch tätig werden und nahm sich des aktuellen Themas Flüchtlinge an.
Sie las die ersten zwei Kapitel und ein Interview aus ihrem neuen Buch: Als 2013 ein Haus brennt, ganz in der Nähe der Überschwemmungen an der Elbe in jenem Sommer, ist die Ruhe gestört und das Ereignis Anlass für Verdächtigungen, denn inzwischen sind Flüchtlinge in der Nähe, ganz und gar Fremde. – Die aktuelle Stimmung in diesem Jahr in dem Dorf der Prignitz wird eingefangen, und die Suche nach den Brandstiftern endet mit einem verblüffenden Ergebnis.
Es war ein wunderschöner Nachmittag mit Frau Dr. Suhr, und das Buch ist einfach lesenswert!
Berlin, den 12. September 2016/Harder


Saskia von Brockdorff im Erzähl-Café

Foto zeigt Saskia von Brockdorff
Foto: mit frdl. Genehmigung Saskia von Brockdorff

ERIKA GRÄFIN VON BROCKDORFF, die Mutter von Saskia, war eine Legende. In der DDR als eine der Ikonen der ROTEN KAPELLE vereinnahmt, hatte Saskia es schwer, ihren Lebensweg zu finden. Es gab keine letzten Zeilen der Mutter vor ihrer Hinrichtung an die Tochter, und der Vater, nach dem Krieg überzeugter Kommunist, verweigerte jede Auskunft über diese Zeit. Erst als Saskia von Brockdorff den Kassiber ihrer Mutter 2005 – bei der ewigen Suche nach Erkenntnissen – in der Gedenkstätte deutscher Widerstand entdeckte, fand sie Zugang zum Leben und Sterben ihrer Mutter. Der Kassiber, 7 x 7 cm groß, wurde rausgeschmuggelt und erreichte die Tochter nie.

Sie verlas jetzt den Text ihrer Mutter an sie. Ein sehr berührender Moment im ausverkauften Schlösschen-Café. Seit dieser Zeit – also 2005 – arbeitet Saskia von Brockdorff bei der Zeitzeugenbörse und tritt vor Schülern und Studenten auf. Für die Teilnehmer war ein unvergeßliches Erlebnis.
24.07.2016/Harder


Abschlussveranstaltung zur 42. Berliner Seniorenwoche

Die Abschlussveranstaltung fand am 6. Juli 2016 im Käte-Tresenreuter-Haus statt. Die Vorsitzende des Sozialwerks, Frau Margit Hankewitz, konnte 130 interessierte Personen aus der Politik, aus den bezirklichen Seniorenvertretungen, aus dem Landesseniorenbeirat Berlin, aus der Landesseniorenvertretung Berlin sowie aus sozialen Organisationen begrüssen. Die Abschlussveranstaltung stand, wie die 42. Berliner Seniorenwoche selbst, unter dem Thema
„Willkommen bei uns“.

Es wurde in einem Einführungsreferat vom Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen BAGSO, Herrn Franz Müntefering, beleuchtet. Er erinnerte daran, dass es in der neueren deutschen Geschichte immer Zeiten gab, in denen Menschen in unserem Lande eine neue Heimat suchten. Das Thema „Willkommen bei uns “ wurde in einer Diskussion mit allen Teilnehmern vertieft, die von Herrn Peter Stawenow, Leiter des Kompetenzzentrums Offene Altenarbeit des Sozialwerks Berlin, moderiert wurde. Die vielfältigen Fragen aus dem Auditorium wurden von folgenden Persönlichkeiten auf dem Podium beantwortet:

Herrn Dr. Amer Hassroun, Leiter des Projektes „Patenschaften für syrische Flüchtlingsfamilien“ beim Sozialwerk Berlin,
Herrn Dirk Gerstle, Staatssekretär für Soziales, Berlin,
Frau Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes , LV Berlin,
Herrn Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin,
Frau Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertetung Berlin,
Herrn Franz Müntefering, BAGSO.

Foto zeigt das Podium der Abschlussveranstaltung
v.l.n.r. Herr Dr. Hasroun, Herr Gerstle, Frau Dr. Schlimper, Herr Böger, Frau Dr. Hambach, Herr Müntefering.

Bei der Diskussion ging es insbesondere um die Frage, wie der von der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, formulierte Satz: „Wir schaffen das!“ in der Praxis umgesetzt werden kann. Hierzu wurden von den zuvor aufgeführten Persönlichkeiten zahlreiche Einzelaspekte beleuchtet. Daneben wurden aber auch Fragen gestellt, die insbesondere ältere Menschen
beschäftigen. Hierzu gehören die Rentenentwicklung, das Risiko einer Altersarmut, die Sicherung der Sozialsysteme, Gesundheit und Pflege sowie das bezahlbare Wohnen.

Am Ende der dreistündigen Veranstaltung konnte Frau Hankewitz eine positive Bilanz ziehen.
07.07.2016/Dr.Litzner


Mitgliederversammlungen 2016

Am 3. Mai fanden die diesjährigen Mitgliederversammlungen des Sozialwerk Berlin e.V. bzw. des Förderkreises Altenselbsthilfezentrum Sozialwerk Berlin e.V. statt. Die Vorstandsvorsitzende des Sozialwerk Berlin e.V., Frau Margit Hankewitz, konnte 130 Mitglieder und Gäste begrüßen. Dies ein Beleg dafür, dass die Arbeit des Sozialwerks auf ein großes Interesse stößt.

Der Rückblick auf das zurück liegende Jahr 2015 bildete in beiden Versammlungen einen ersten Schwerpunkt. Frau Hankewitz bewertete dieses Jahr als ausgesprochen positiv und führte als Beleg hierfür die gestiegene Mitgliederzahl, die Erweiterung des Angebots durch die Interessenkreise, das Engagement bei der Arbeit mit syrischen Flüchtlingen sowie die zunehmende Zahl von Tagungen und Veranstaltungen in den Räumen des Käte-Tresenreuter-Hauses an.

Daneben standen die Wahlen der Vorstandsmitglieder auf der Tagesordnung. Dabei wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder wieder gewählt. Der Vorstand setzt sich somit wie folgt zusammen: Frau Margit Hankewitz, Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Herbert Striebeck, stellv. Vorsitzender, Herr Jean Mangers, Herr Joachim Krüger MdA, Herr Prof. Dr. Hans Jochen Brauns. Rechnungsprüfer ist Herr Martin Duske.

Der Vorsitzende des Förderkreises, Herr Dr. Hans-Ulrich Litzner, zeichnete ebenfalls ein positives Bild von der Arbeit im Jahr 2015. Er nannte einige konkrete Beispiele („Gartenstuhlaktion“) dafür, wie der Förderkreis das Sozialwerk unterstützt. Der Förderkreis konnte auch von den gestiegenen Mitgliedszahlen des Sozialwerks profitieren.

Die Wahlen zum Vorstand des Förderkreises führten zu folgendem Ergebnis: Frau Christa Fischer, Ehrenvorsitzende, Herr Dr. Hans Ulrich Litzner, Vorsitzender, Frau Eveline Harder, stellv. Vorsitzende, Frau Margit Hankewitz, Frau Ingrid Junkuhn, Herr Rolf Meyer, Herr Wilfried Neumann. Rechnungsprüferin des Förderkreises ist Frau Beate Hörnig.
Bericht: Dr. Litzner


Lesung mit Monika Bienert, Schauspielerin„Sag mir, dass du mich liebst…“

Foto zeigt Monika Bienert
Foto mit frdl. Genehmigung Monika Bienert
Eine Lesung mit Briefen von Marlene Dietrich und Erich Maria Remarque fand im Schlösschen-Café statt, die sehr anrührend war. Von der Dietrich sind nur fünf Briefe erhalten, da die vierte Frau von R. M. Remarque alle Dietrich-Briefe vernichtete. Frau Bienert begann mit der Biografie der beiden Protagonisten und las dann Auszüge aus den Briefen von 1938-1964 – so lange ging der Briefwechsel – vor. Zwei besonders schöne ausdrucksstarke Briefe von Erich Maria Remarque liess die Zuhörer/innen
aufseufzen, das hätte jede/r von uns gern von einem Partner gehört. Unvergessliche zwei Stunden waren das. Ein ganz großer Dank geht an Monika Bienert.
02.09.2016/Harder